Wolkenhimmel
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Auf dieser Seite stellt die Katzenhilfe-Niederrhein ihre Katzen vor, die im Umkreis
von  Duisburg & Ruhrgebiet & linker Niederrhein
ein neues Zuhause suchen. 

Welpen-Tagebuch 2016

Da in jedem Jahr immer wieder das Elend unkontrolliert geborener und ungewollter Katzenkinder auf alle Tierschützer zukommt, werden wir mal wieder ein Welpentagebuch auf unserer Seite führen.

Freitag, 22. April

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Der 1. Baby-Notruf in diesem Jahr erreicht uns. An einer Futterstelle hat in der Nacht eine Kätzin im Schlafhäuschen ihre Welpen bekommen. Seit einem Jahr haben wir versucht, diese Katze einzufangen und zu kastrieren – nun bringt sie uns 4 Welpen.   Die Schlafbox wird also verschlossen und die ganze kleine Familie auf eine Pflegestelle in eine große Gitterbox umgesiedelt. Die Mutter als freilebende Katze findet es nicht ganz toll, aber sie merkt schon, dass sie mit ihren Welpen sicher untergebracht ist und gut versorgt wird. Sie kümmert sich hervorragend und die Welpen gedeien gut.   Wenn die Kleinen ca. 6 Wochen alt sind werden wir die Mutter kastrieren und zu ihrer Futterstelle zurück bringen. Die Welpen werden dann mit 12 Wochen nach der 2. Impfung vemittelt.
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Montag 09. Mai

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Gegen 21:00 Uhr erreicht uns der Notruf, Kinder haben in einem Gewerbegebiet 5 mutterlose Katzenkinder gefunden.

Da auch nach längerer Suche keine Mutterkatze gesichtet wurde und die Kleinen eindeutig sehr hungrig waren, kamen sie in unsere Obhut.   Außer Flöhen und Zecken waren die Kleinen recht fit, vom Gewicht her ca. 10-12 Tage alt. Nach den üblichen anfänglichen Schwierigkeiten sich an den Nucki anstelle Mama’s Zitze zu gewöhnen, tranken alle doch recht schnell und entwickeln sich gut.
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Donnerstag 12. Mai

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Notruf einer Studentin, die seit einigen Wochen in ihrem Hinterhof eine Katze füttert. Letzte Nacht kam diese in ihr Zimmer und hat dort 4 Welpen geworfen.

Glücklicher Weise kann diese kleine Familie die nächsten Wochen dort auch bleiben, wir unterstützen die Versorgung mit Rat und Tat. Wenn die Kleinen ca 6 Wochen alt sind wird die Mutter kastriert und die Welpen werden dann mit 12 Wochen nach der 2. Impfung vemittelt.
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Unser eindringlicher Appell an alle Tierfreunde:


Tierschutz fängt mit der Kastration freilebender Katzen an, nur dadurch kann man sehr viel Katzen-Elend verhindern. Bitte lassen Sie niemals unkastrierte Katzen oder Kater frei laufen, denn eine unkontrollierte Vermehrung ist die Folge. Sprechen Sie Nachbarn darauf an und informieren sie.

In jedem Jahr nehmen Tierschützer viele, viele dieser „wild“ geborenen Welpen auf, die in den meisten Fällen krank und schwach sind. Diese werden dann tierärztlich versorgt, großgezogen und in ein neues Zuhause vermittelt. Die Aufzucht dieser Welpen ist sehr zeitaufwendig und auch kostenintensiv! Vor allen Dingen wäre dies auch gar nicht nötig, wenn Katzenbesitzer mehr Verantwortungsbewusstsein hätten und ihr Tier kastrieren würden, denn dann würden all diese armen, ungewollten Kätzchen erst gar nicht geboren.

Es gibt im Tierschutz immer sehr viele erwachsene Katzen, die aus den unterschiedlichsten Gründen auf der Suche nach einem neuen Zuhause sind, denen wird durch die alljährliche Welpen-Schwemme eine reelle Chance genommen, schnell vermittelt zu werden.   
kastrationspflicht2

In Deutschland haben wir auch mittlerweile geschätzte 2.500.000 Straßenkatzen!

Tendenz steigend - Tendenz schweigend?!

Wann erkennen die Ordnungsbehörden den Handlungsbedarf in Deutschland an?
KSVO PFLICHT 1

Wann agieren die Städte, wie in Paderborn und stellen Anträge an den Bundesrat, damit wir zeitnah ein Bundesgesetz bekommen???

Mittlerweile werden alleine in Deutschland fast 8 Millionen Katzen und über 5 Millionen Hunde als Haustiere gehalten, wobei sich die meisten Tierhalter sehr liebevoll und gewissenhaft um Ihre Tiere kümmern.

Aber wie verhält es sich mit den Katzen?

Während das deutsche Tierschutzgesetz eine umfangreiche Hundeverordnung beinhaltet und die Mindestanforderungen der Hundehaltung gesetzlich geregelt sind, hat man die Katze leider vollständig vergessen. So hat sich in den letzten Jahrzehnten wenig verändert, es gibt immer noch eine Vielzahl von Straßen- bzw. Streunerkatzen. 

Als Straßen- oder Streunerkatzen bezeichnet man ehemalige Hauskatzen und ihre Nachkommen, die herrenlos und auf sich allein gestellt in Parkanlagen, auf Friedhöfen, Firmengeländen etc. leben müssen. Katzen werden bereits zwischen dem vierten bis zwölften Lebensmonat geschlechtsreif und eine Katze wirft im Jahr bis zu dreimal Junge. Ein Wurf besteht im Durchschnitt aus vier Jungtieren. So könnte in nur fünf Jahren ein einziges Katzenpärchen theoretisch mehrere tausend Nachkommen haben, vorausgesetzt alle Jungtiere überleben und zeugen ihrerseits wiederum Nachkommen.

So kämpfen namhafte Tierschutzorganisationen bereits seit Jahren für die Einführung einer Katzenschutzverordnung.  Über  40.000 Befürworter, mehr als 3.000 Tierheime und mehrere Millionen Mitglieder der bundesweiten Interessengemeinschaft Pro Katzenschutzverordnung befürworten eine gesetzliche Regelung.

Vorsorge ist dabei das Ziel. Katzenhalter sollen verpflichtet werden Ihre freilaufenden und geschlechtsreifen Tiere kastrieren und kennzeichnen zu lassen. Eine entsprechende Verordnung würde immenses Tierleid verhindern, die überfüllten Tierheime entlasten und Millionen an Steuergeldern sparen.

Man argumentiert damit, dass keine „offiziell ermittelten“ statistischen Zahlen über verwilderte, kranke und leidende Tiere vorliegen und sieht daher auch keine Probleme und keinen Handlungsbedarf. Natürlich haben die Verantwortlichen keine Probleme mit Streunerkatzen, denn diese haben in erster Linie die Tiere sowie die Tierschutzorganisationen und Tierfreunde, die täglich mit dem Katzenleid konfrontiert werden.

Tierschutzorganisationen die sich hier ehrenamtlich engagieren und helfen, sind mit der nicht enden wollenden  Katzenschwemme personell und finanziell überfordert. Viele Tierheime sind überfüllt und haben einen Aufnahmestop verfügt und die unentwegt von den Tierschützern durchgeführten Kastrationsaktionen sind nur der berühmte Tropfen auf dem heißen Stein.
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unser Banner zum Runterladen :
Wir vermitteln unsere Katzen grundsätzlich nur mit Schutzvertrag und Schutzgebühr, alle Tiere sind kastriert, tätowiert, voll geimpft und entwurmt.

Nicht alle Katzen, die durch uns ein neues Zuhause suchen, sind auf unserer Seite vertreten. Bitte rufen Sie uns an, wir helfen Ihnen gerne bei der Suche nach der richtigen Katze für Ihren Haushalt.

Sie erreichen uns unter: 02066 - 106 10  oder JAMILA@katzenhilfe-niederrhein.de

falls Sie uns nicht erreichen, hinterlassen Sie bitte Namen & Tel.Nr. auf dem AB, Handy Nummern können wir leider aus finanziellen Gründen nur in äußersten Notfällen zurückrufen.
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