Wolkenhimmel
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Julian

Seine Geschichte:

Ein ca. 1 ½ jähriger Norwegischer Waldkater tauchte eines Tages auf einem Garagenhof in Kapellen auf. Zuerst dachten die Anwohner, er wäre ein neu zugezogener Freigänger und erfreuten sich an seinem Anblick. Als er jedoch nach einigen Wochen sich 24 Stunden lang nur dort aufhielt und auch immer dünner wurde, war den Leuten klar, dieser Kater hat kein Zuhause. Sie fingen an ihn zu füttern und versuchten damit sein Vertrauen zu erhalten, was in kleinen Schritten auch gelang.

Wir haben ihn dann eingefangen, kastrieren und impfen lassen und auf einer Pflegestelle untergebracht, um für ihn ein neues Zuhause zu suchen. Dies erwies sich dann doch als schwieriger als gedacht, da Julian es über einen sehr langen Zeitraum nicht zuließ, dass sich die menschliche Hand auf weniger als 30 cm näherte, er schlug dann sofort und äußerst heftig zu und attackierte die ganze Hand.

Über viele, viele Wochen hinweg, mit sehr viel Geduld, der Unterstützung von Bachblüten und in winzig kleinen Schritten ist es der Pflegestelle dann aber doch gelungen, dass er wieder Vertrauen fassen konnte. Just zu diesem Zeitpunkt meldete sich eine Familie aus Dorsten, auf der Suche nach einer Zweitkatze. Der weiteren Geduld seiner neuen Dosenöffner ist es zu verdanken, dass Julian heute ein absolut familientauglicher Schmusekater ist, der auch die Kinder sehr liebt

November 2006


Julian würden Sie nicht mehr wieder erkennen, er lebt ja inzwischen knapp ein Jahr bei uns. Er ist sehr anhänglich geworden und folgt mir auf Schritt und Tritt. Er hört auf seinen Namen wie ein Hund  und seine Scheu hat er auch Fremden gegenüber verloren.  Mittlerweile lässt er sich bürsten und ich muss mir Zeit nehmen für seine Schmuseleidenschaft.

Unsere andere Katze Fay akzeptiert wohl endlich Julian und verunreinigt die Wohnung nicht mehr. Alles im allen sind wir sehr glücklich mit Julian, er bringt uns zum Lachen weil er noch sehr verspielt ist und nur Unsinn im Kopf hat.

Er zeigt keinerlei Angst mehr und selbst bei meinem Mann versucht er sich von seiner besten Seite zu zeigen wenn er etwas zu fressen haben möchte. Julian spricht mit ihm und stößt ihn mit seinem Köpfchen an. Julian hat sich super eingelebt und selbst wenn er durch die Terrassentür entwischt kommt er auf Zuruf zurück. Von den Kindern lässt er sich ein Küsschen auf den Kopf geben und genießt seine Streicheleinheiten. Also noch einmal vielen Dank für die Vermittlung.